Presseartikel

Vet-Magazin 6/2015

1. Fachtagung der Physiotierärzte Austria
27. Juni 2015 – Österreichische Tierärztekammer, Wien

1. Fachtagung der Physiotierärzte Austria

Am 27. Juni 2015 lädt der Verein der Physiotierärzte Austria zu einer Vortragsreihe zum Thema „Physiotherapie Hand in Hand mit Diagnostik und Chirurgie – Alles rund ums Knie“ ein

Referenten: Mr. Dr. Wolfgang Henninger, Dr. Christoph Leichtfried, Dr. Karen Barker-Benfield, Mag. PVT. Verena Tragauer, Mag. PVT. Sigrid Resch-Bartlmä

Beginn: 09:00 Ende: 13.00
Ort: ÖTK, Hietzinger Kai 87, Dachgeschoss
Anerkennung: beantragt

Programm

09.00-09.10 Begrüßung
Dr. Barker-Benfield

09.10-09.25 Diagnose von Knieverletzungen
Dr. Leichtfried

09.25-09.55 Weiterführende Diagnostik
Dr. Henninger

10.00-10.30 Überblick über die wichtigsten OP-Techniken
Dr. Leichtfried

10.35-10.50 Verlaufskontrolle Dr. Henninger

10.50-11.20 Pause /Buffet

11.20-11.40 Physio post OP
Mag. Tragauer

11.45-12.05 Physio als Alternative zur OP
Mag. Resch

12.10-12.30 Fallbeispiele
Dr. Barker-Benfield

12.30-12.45 Diskussion

Teilnahmegebühren: Mitglieder PTA: 80€ Nichtmitglieder: 95€
Anmeldung: per eMail: office@nullphysiotierarztaustria.at od. T: 0650 9256242 – bitte bis spätestens 23.06.2015
Konto: IBAN:AT221200010007637993 BIC: BKAUATWW
Seminarleitung: Mag. Verena Tragauer; Verein der Physiotierärzte Austria,
Singerstraße 30, 1010 Wien, office@nullphysiotierarztaustria.at

Weitere Infos unter http://www.physiotierarztaustria.at/.

Sankt Pölten Konkret 7/2015

presse stp konkret 7_2015

17.03.2015 pferderevue

Rechtsstreit um Pferdephysiotherapie: Laien haben schlechte Karten

Wer Physiotherapie für Pferde anbietet ohne selbst ausgebildeter Tierarzt zu sein, bewegt sich auf sehr dünnem Eis, wie ein kürzlich gefälltes Urteil des Obersten Gerichtshofs beweist.
Bereits Ende 2013 hatte die Tierärztekammer angekündigt, rigoros gegen Laientherapeuten vorzugehen, die physiotherapeutische Dienstleistungen ohne tierärztlichen Sanktus praktizierten. © K. U. Häßler / fotolia.com

Bereits Ende 2013 hatte die Tierärztekammer angekündigt, rigoros gegen Laientherapeuten vorzugehen, die physiotherapeutische Dienstleistungen ohne tierärztlichen Sanktus praktizierten. Im Fall des Tiroler Pferdetherapeuten wurde eine einstweilige Verfügung erlassen, die nun vom Obersten Gerichtshof bestätigt wurde.
© K. U. Häßler / fotolia.com
Wenn es um die Behandlung von Pferden durch Nicht-Veterinäre geht, lässt die Tierärztekammer nicht mit sich spaßen. Das musste jüngst ein Tiroler am eigenen Leib erfahren.Nach einer zweisemestrigen Ausbildung an der Österreichischen Gesellschaft für Pferde-Physiotherapie (ÖGPPT) bot der Pferdefreund Vorsorgechecks über den physischen Zustand von Pferden, physikalische Therapien sowie posttraumatische und postoperative Betreuung an. Mit diesem Angebot läge er jedoch klar außerhalb des Kompetenzbereichs eines Nicht-Veterinärs, befand die Tierärztekammer, die sich auf § 12 des Tierärztegesetzes beruft, wonach in Österreich Diagnose und Therapie am kranken Tier ausschließlich Tierärzten vorbehalten sind. Die Physiotherapie durch Laien dürfe lediglich und ausnahmslos als Hilfestellung im Rahmen einer durch den Tierarzt vorgenommenen Diagnose und Therapie auf Anweisung und in dessen Anwesenheit erfolgen, so die Kammer.Diese Rechtslage war wohl auch dem Tiroler Pferdephysiotherapeuten bekannt. Er würde  ausschließlich mit Pferden arbeiten, die er für gesund hielt bzw. die von einem Tierarzt bereits untersucht worden seien. Zudem stünde er mit einem Pferdetierarzt in Kontakt und arbeite mit einer Diplomtierärztin ständig zusammen, so der Beklagte.

Dennoch klagte die Österreichische Tierärztekammer und beantragte die Erlassung einer einstweiligen Verfügung, die dem Tiroler verbieten solle Untersuchungen und Behandlungen von Pferden anzukündigen bzw. auszuführen, wenn diese nicht im Einzelfall nach den genauen Anordnungen und unter der ständigen Aufsicht und Anleitung des beauftragenden Tierarztes erfolgten.

Das Landesgericht Innsbruck ortete einen unlauteren Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch und erließ die beantragte einstweilige Verfügung, die vom Oberlandesgericht Innsbruck bestätigt wurde – und auch der OGH hielt die Entscheidung für vertretbar. Aufgrund des bescheinigten Sachverhalts sei nicht davon auszugehen, dass die angebotenen Tätigkeiten “keinerlei medizinisches Fachwissen” erforderten, zumal sich der Beklagte selbst als „veterinärmedizinisch geprüfter Physiotherapeut“ bezeichnete und das Vorliegen von Krankheiten eigenständig beurteilte, so die Begründung.

ÖGPPT in Insolvenz

Nur einen Monat zuvor hatte der Oberste Gerichtshof bereits ein Urteil gefällt, in dessen Zentrum die Österreichischen Gesellschaft für Pferde-Physiotherapie (ÖGPPT) stand – also genau jenes Unternehmen, bei dem auch der Tiroler Physiotherapeut seine Ausbildung absolviert hatte. Hier entschied das OGH, das die von der ÖGPPT angebotene Ausbildung zum Pferde-Physiotherapeuten gegen das Ausbildungsvorbehaltsgesetz verstoße, weil Tätigkeiten gelehrt würden, die in ihrer Ausübung dem Tierarzt vorbehalten seien. Nach dem verlorenen Rechtsstreit meldete das Kärntner Unternehmen schließlich Anfang Februar Insolvenz an. Auf der Homepage der Gesellschaft ist zu lesen: „Aufgrund der derzeitigen Rechtsgrundlage in Österreich (OGH) wird kein weiterer Kurs angeboten.“

15./16.3.2015 die presse

Oberster Gerichtshof: Physiotherapie für Pferde ist Tierärzten vorbehalten

Bild: (c) Michaela Seidler 

Einstweilige Verfügung. Tierärztekammer geht erfolgreich gegen einen Mann vor, der Physiotherapie für Pferde anbietet, ohne zum Tierarzt ausgebildet zu sein.

 (Die Presse)

Wien. „Gerne unterstützen wir Sie beim Erhalt der Gesundheit, Schmerzlinderung sowie Leistungssteigerung Ihres Pferdes.“ So preist ein nach eigener Darstellung „veterinärmedizinisch geprüfter Physiotherapeut“ im Internet seine Leistungen für Pferdebesitzer an. Eine von der Österreichischen Tierärztekammer beantragte und vom Obersten Gerichtshof (OGH) bestätigte einstweilige Verfügung deutet darauf hin, dass damit bald Schluss sein wird. Denn der Mann bietet Behandlungen an, die Tierärzten vorbehalten sind.

Der Pferdefreund in Tirol beruft sich auf eine Ausbildung, die er bei der Österreichischen Gesellschaft für Pferde-Physiotherapie (ÖGPPT) absolviert habe. Nach deren Definition sei Physiotherapie für Pferde keine Konkurrenz zu tierärztlicher Tätigkeit, sondern eine begleitende und unterstützende Maßnahme. Dementsprechend arbeite er nur mit Pferden, die er für gesund halte oder die von einem Tierarzt untersucht worden seien.

Vorsorgecheck und Betreuung

Zum Leistungsspektrum gehörten ein Vorsorgecheck über den physischen Zustand von Pferden, physikalische Therapien und posttraumatische und postoperative Betreuung. All das wollte die Tierärztekammer verbieten lassen, dürften laut Tierärztegesetz doch nur Tierärzte Tiere untersuchen und behandeln (kleine Hilfestellungen ausgenommen).

Das Landesgericht Innsbruck ortete einen unlauteren Wettbewerbsvorsprung durch Rechtsbruch und erließ die beantragte einstweilige Verfügung. Das Oberlandesgericht Innsbruck bestätigte diese Entscheidung, ließ aber einen Revisionsrekurs zu, damit der OGH klären könne, wie weit der Tierärztevorbehalt reiche.

Vermutlich war dem Gericht ein nur einen Monat zuvor ergangenes OGH-Urteil noch nicht bekannt, das an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig ließ. Es ging darin um genau jene Gesellschaft, bei der auch der Tiroler Physiotherapeut sich hatte ausbilden lassen. Eine junge Frau, damals noch minderjährig und eine Schülerin, hatte sich ebenfalls zum zweisemestrigen Lehrgang angemeldet und dafür 7328 Euro gezahlt. Mit dem Argument, dass eine solche Ausbildung der Veterinärmedizinischen Uni vorbehalten sei und die vermittelte Tätigkeit nur von Tierärzten ausgeübt werden dürfe, verlangte sie ihr Geld zurück. Und bekam beim OGH recht (1 Ob 142/14k).

Die Einschätzung der Tiroler Vorinstanzen, wonach der Pferde-Physiotherapeut in den Tierärztevorbehalt eingreife, entspreche dieser Grundsatzentscheidung; mangels erheblicher Rechtsfrage sei der Revisionsrekurs zurückzuweisen (4 Ob 11/15v). Die ÖGPPT hat auf ihrer Website auf die Grundsatzentscheidung reagiert: „Aufgrund der derzeitigen Rechtsgrundlage in Österreich (OGH) wird kein weiterer Kurs angeboten.“ (kom)

(„Die Presse“, Print-Ausgabe, 16.03.2015)

Insolvenz von Kärtner Schule ÖGVPT / ÖGPPT   02/2015

Österreichische Gesellschaft für Veterinär Physiotherapie / Österreichische Gesellschaft für Pferde Physiotherapie

ÖGVPT Insolvenz

Gesünder Leben 2/2015

presse gesuender leben

Sankt Pölten konkret 13/2014

 

Sankt Pölten konkret online
Seite 67

Salzburger Nachrichten 5.11.14

Physiotherapie bringt Haustiere auf Trab - SN

der standard  am 4.11.14

http://derstandard.at/2000007677048/Ausbildung-fuer-HundePhysiotherapeuten

Pferderevue im Herbst 2014

Seite 1

Seite 2

Wuff Magazin Ausgabe 12/2014

Artikel WUFF 12_2014_Analyse Tierphysio

 

Wuff Magazin Ausgabe 10/2014

WUFF Artikel 10 2014 Tragauer_Teil 1WUFF Artikel 10 2014 Tragauer_Teil 2

VETimpulse

vet impulse

NEWS VETS Fachmagazin Ausgabe 3/2014

Seite 1       Seite 2

 

NÖN St. Pölten – 17.03.2014

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Kurier österreichweit und online 14.3.2014

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YOUR DOG 2/2014 – 07.03.2014

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NÖN St. Pölten – 03.03.2014

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PETcom – 19.02.2014

Vet-Magazin – 18.02.2014

NÖN St. Pölten – 17.02.2014

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